Mit den Gorillaz erschufen Damon Albarn und Jamie Hewlett ihren sorgfältig durchdachten Entwurf eines künstlichen Pop- Produktes. Von 2000 bis 2006 begleitete der Regisseur Ceri Levy den Schöpfungsprozess des Projekts von der Animation und Synchronisation über die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Gästen wie D12, Ibrahim Ferrer oder Dennis Hopper bis zum Touralltag. Heraus gekommen ist ein aufschlussreicher Film über die Verwirklichung einer originellen Idee, garniert mit viel englischem Jungshumor. Die Sternstunde von „Bananaz“ schlägt, als Albarn in den USA mit einer Gruppe besorgter Eltern über den Text von „Dirty Harry“ diskutiert und offensichtlich lügt, ohne zu erröten. Ebenso schön ist die kleine Schlusspointe, als der hauptberufliche Blur-Sänger ein Ziel erreicht, auf das er jahrelang hingearbeitet hat: eine Kippe mit dem Mund zu fangen.

Video-Tipp: Der offizielle Trailer zu „Bananaz“