Er sagt:
Der Erfolg von ,American Idiot‘ hat es uns ermöglicht, ein weiteres wirklich kraftvolles und ambitioniertes Album aufzunehmen. Diese Chance wollten wir dieses Mal nicht verstreichen lassen.
Er meint:
Weil George W. Bush keine Gelegenheit ausließ, sich wie ein Schwachkopf zu benehmen, trafen wir mit „American Idiot“ den Nerv der ganzen Welt. Das war die Messlatte für das neue Album „21st Century Breakdown“.

Er sagt:
Ich kann es inzwischen nachvollziehen, wenn Leute sagen, wir hätten nach ,Dookie‘ den Schwanz eingezogen. Wir stehen zu dem, was wir aus Green Day gemacht haben.
Er meint:
Vor 15 Jahren waren wir eine der größten Rockbands. Damals fanden wir das blöd. Wir waren ja Punks. Mittlerweile haben wir Familie und nichts dagegen, ein paar Milliönchen mehr zu verdienen.

Er sagt:
Wir hatten keine Lust, uns noch einmal vor dem Erfolg zu verstecken, so wie wir es mit unseren Alben Ende der Neunziger gemacht haben.
Er meint:
Das Rockoper-Konzept von „American Idiot“ für die neue Platte aufzuwärmen war kein Problem. Zwei, drei solcher Alben verkraften die Fans schon noch.

Video-Tipp: „Know Your Enemy“ von Green Day

Er sagt:
Ursprünglich hatten wir die Idee, einen Animationsfilm mit uns selbst als Hauptfiguren zu drehen und dann den Soundtrack dazu zu schreiben.
Er meint:
Einen Green-Day-Comic zu machen war uns doch zu viel der Kunst. Schließlich startet im September bereits ein Green-Day-Musical.

Er sagt:
Ich vermisse das Streben der Menschen, hungrig zu sein. Heute geht es nur noch darum, den Lotto-Jackpot zu gewinnen und stumpf reich zu werden.
Er meint:
Die Leute sind nicht mehr bereit, alles zu machen, um Erfolg zu haben. Es würde uns recht geschehen, wenn diese Wirtschaftskrise noch viel schlimmer ausfiele.

Er sagt:
Letztlich ist die zentrale Aussage des ganzen Albums: Es gibt Licht am Ende des Tunnels.
Er meint:
Die Deprimusik überlassen wir Bands, denen es noch egal ist, ob sie Stadien füllen oder nicht.