Eine Unterspritzung mit Eigenfett ist sehr gut verträglich, jedoch aufwändig. Denn das Fett muss erst aus Oberschenkel oder Gesäß abgesaugt und aufbereitet werden, bevor es in die gewünschte Stelle injiziert wird. Vorteil: Es wird langsamer abgebaut als synthetische Füllmaterialien. Für einen optimalen Effekt sollte zwei bis drei Mal im Abstand von sechs Monaten behandelt werden. Das Eigenfett-Verfahren eignet sich vor allem zur Korrektur tiefer Falten oder zur Lippenunterspritzung. Auch eingesunkene Wangen oder Gewebedefekte nach Unfällen und Operationen können damit aufgefüllt werden.
Kathrin Kunterding