Anfangs waren Andy Warhols tägliche Telefonanrufe bei seiner Agentin als Rechenschaftsbericht für die Steuer gedacht. Sie entwickelten sich zum schriftlichen Tagebuch, dem der Exzentriker seinen Liebeskummer und seine Angst vor Aids gestand. Er lästerte über die Jaggers, Grace Jones oder Truman Capote – und vergaß dabei nie, das Taxigeld zu verzeichnen. Das Sounddesign ist reduziert, aber gelungen, und Peter Fricke gibt einen herrlich neurotischen Warhol.