Sam ist 16 Jahre alt, leidenschaftlicher Skateboardfahrer und der Ich-Erzähler in Nick Hornbys neuem Roman „Slam“. Zu seiner erst 32-jährigen Mutter pflegt er eine freundschaftliche Beziehung, während ihm Skatergott Tony Hawk den fehlenden Vater ersetzt. Mit einem Hawk-Poster spricht Sam, wenn er nicht mehr weiter weiß, Auszüge aus Hawks Autobiografie sind ihm die besten Ratschläge. Sam hat diesen Rat dringend nötig, als er und seine Freundin Alicia Eltern werden – für Entscheidungen, die sie treffen, Weichen, die sie stellen müssen, und Fehler, die sie nicht wiederholen wollen, bleiben in dieser rasanten Coming-of-Age-Story nur neun Monate. „Slam“ ist eigenwillig, von rührender Tragikomik und ein typischer Hornby. Es wäre verwunderlich, wenn nach den erfolgreichen Vorgängern eine Verfilmung lange auf sich warten ließe.