Sie porträtierte Musiklegenden wie John Lennon und Keith Richards, Politiker wie Hillary Clinton und Barack Obama, und sogar die Queen von England hat für sie Porträt gesessen. Nun hat die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz einen Bildband herausgebracht, der eher ungewohnt ist für die medienscheue Ikone. „At Work“ ähnelt einem privaten Tagebuch. Die 59-Jährige erzählt darin, wie ihre berühmtesten Bilder entstanden sind, und plaudert Anekdoten über die Stars vor der Kamera aus. Sie gibt in den 90 Geschichten sogar technische Tipps, verrät, wie man von seinem Modell immer genau das Foto bekommt, das man haben will – auch wenn sie selbst zugibt: „Ich möchte immer etwas Unvorhersehbares erreichen, etwas, das man normalerweise nicht zu sehen bekäme. Wie das Bild sich dann letztlich entwickelt, bleibt trotzdem oft noch eine Überraschung.“