Kapitän James Tiberius Kirk
Als 31-Jähriger wird James T. Kirk zum jüngsten Kapitän der Flotte, dem Kommandanten der U.S.S. Enterprise befördert. In seiner Laufbahn setzt der Draufgänger bisweilen unkonventionelle Methoden ein, die nicht immer den Sternenflotten-Regeln entsprechen. Impulsiv und mutig kämpft der Individualist für seine Ziele, von seiner Mannschaft bewundert und respektiert.

Nur Kirks Freund, Dr. McCoy, und sein analytischer Gegenpol Spock scheuen sich nicht, trotz aller Loyalität, die Ideen des Chefs in Frage zu stellen. Im Gegensatz zu Mr. Spock hat der Commander eine emotionale Seite, was nicht nur Kirks Führungsstärke ausmacht, sondern auch zu diversen Frauen-Affären führt.

William Shatner wurde 1931 in Montreal (Kanada) geboren, ist Vater dreier Kinder und lebt in vierter Ehe verheiratet mit seiner Frau in Kalifornien.


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Erster Offizier Spock (Mr. Spock)

Der auf Romolus geborene Vulkanier arbeitet als Wissenschafts-Offizier an Bord der Enterprise. Spock hatte bereits 13 Jahre lang unter Kapitän Christopher Pike gedient, bevor er zum Ersten Offizier von James T. Kirk ernannt wurde. Als Sohn eines Vulkaniers verkörpert der schlaksige Mann das rational denkende Besatzungsmitglied, das an Probleme ausschließlich logisch herangeht. Bei emotionalen Situationen, die Menschen innerlich aufwühlen, gibt Spock schlicht seinen Lieblingsspruch von sich: „faszinierend“. Mit seinem reichen Wissen und seinen übermenschlichen Fähigkeiten ergänzt der Vulkanier die Crew der Enterprise in idealer Weise.

Leonard Nimoy wurde 1931 in Boston (USA) als Sohn eines Friseurs geboren, der die Spock-Frisur in den 60er-Jahren erfolgreich ins Angebot nahm. Nimoy erfand für seine Rolle sowohl den berühmten Vulkanier-Gruß als auch den Vulkanier-Griff.


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Schiffsarzt Dr. Leonard McCoy (Pille)

Bevor der Doc mit dem trockenen Humor als Schiffsarzt auf die U.S.S. Enterprise versetzt wird, arbeitet er an verschiedenen Krankenhäusern und medizinischen Fakultäten. Sein Freund Kirk verpasst ihm schon bald den Spitznamen „Pille“ (in den englischsprachigen Folgen wird er „Bones“ genannt). McCoy ist ein Mann von Prinzipien, die er auch gegen seine oft skeptischen Kollegen zu verteidigen weiß. Mit Spock bekommt der emotionale Arzt oft Streit, da er den Vulkanier für kalt und unerbittlich hält. Die Rolle des Dr. McCoy hat maßgeblich zur großen Popularität von „Star Trek: Original“ beigetragen.

DeForest Kelley (1920 – 1999) zog als junger Mann gegen den Willen seines Vaters nach Kalifornien, um Schauspieler zu werden. Nachdem er in diversen Western mitgespielt hatte, heuerte Kelley alias McCoy auf der USS Enterprise an. Zuerst sollte er den Part von Spock übernehmen. Doch die Produzenten stellten bald fest, dass dem Schauspieler, der in seiner Jugend gern Arzt geworden wäre, die Rolle des Mediziners besser liegen würde.


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Chefingenieur Montgomery Scott (Scotty)

Scotty aus Schottland sorgt dafür, dass er das Raumschiff Enterprise immer rechtzeitig repariert, damit Captain Kirk Antrieb, Waffen usw. zur Verfügung stehen. Er erweist sich als ein wahres Talent, was den Umgang mit Maschinen betrifft und kann dies bei zahlreichen Gelegenheiten beweisen. Der freundliche Ingenieur ist eng mit der aus Afrika stammenden Kommunikationsoffizierin Lieutenant Nyota Uhura befreundet.

James Montgomery Doohan (geb. 3.3.1920) starb am 20. Juli 2005. Während des 2. Weltkrieges verlor er den Mittelfinger seiner rechten Hand, was die Zuschauer nur in zwei „Star Trek“-Folgen bemerkten. Seine Fähigkeit, ausgezeichnet ausländische Akzente nachzuahmen, bescherte dem jungen Schauspieler die Rolle des Scotty und gehörte von Anfang an zur „Star Trek“-Crew. Im Auguts 2004 wurde er mit einem Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ geehrt.


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Navigator und Waffenoffizier Hikaru Sulu

Der japanischstämmige Hikaru Sulu wird nach seiner Ausbildung an der Sternenflotte als Navigator auf die Enterprise versetzt. Sulu, der sich später mit dem russischen Waffenoffizier Pavel Chekov anfreundet, hat eine Vorliebe für alte Technologie, insbesondere für Flugzeuge und Hubschrauber des 20. Jahrhunderts. Die Tochter des Waffenoffiziers, Demora Sulu, geht später als Navigator auf die USS Enterprise-B (in „Star Trek: Generations“, 1994).

George Takei (geb. 20.4.1940) musste als Amerikaner japanischer Abstammung während des 2. Weltkrieges mit seiner Familie in verschiedenen US-Internierungs-Lagern leben. Seine ersten Jobs im Filmgeschäft nahm er bereits als Teenager an. Er synchronisierte japanische Filme für den amerikanischen Markt und spielte ab Ende der 50er-Jahre selbst in Filmen mit. Ab 1966 sah man ihn in diversen „Star Trek“-Folgen. 1982 ließ sich Takei von William Shatner persönlich überreden, in „Star Trek II: The Wrath of Khan“ mitzuwirken. 1996 nahm er als erster „Star Trek“-Schauspieler an einer südamerikanischen Convention in São Paulo teil.


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Kommunikationsoffizierin Lieutenant Nyota Uhura („Freiheit“)

Uhura, die eine talentierte Tänzerin und Musikerin ist, wird nach ihrem Studium an der Sternenflottenakademie als Lieutenants auf die USS Enterprise versetzt. Dort arbeitet sie als Kommunikationsoffizierin. Bei einem Einsatz auf dem Planeten Nimbus III singt die clevere Uhura im Mondlicht als mysteriöses weibliches Nachtwesen und lenkt so die Anhänger des Vulkaniers Sybok ab, die dann von der Enterprise-Crew überwältigt werden. Als sich „Star Trek“-Co-Star William Shatner und sie 1968 in einer Folge küssen, sorgt dies für Aufsehen, denn es handelt sich um den ersten „schwarz-weißen“ Kuss im Fernsehen.

Nichelle Nichols (geb. 28.12.1933) war eine der ersten afroamerikanischen Schauspielerinnen, die eine anspruchsvolle Rolle in einer US-Produktion angeboten bekam. Als Darstellerin in einem Science-Fiction brach sie mit der traurigen Tradition, Farbige auf der Leinwand hauptsächlich als Dienstmädchen und Haushälterinnen einzusetzen. 1966 wollte sie aus der „Star Trek“-Serie aussteigen, doch Martin Luther King überredete sie, weiterzumachen. Er war davon überzeugt, dass ihre Fernsehpräsenz für das Selbstverständnis der schwarzen Amerikaner sehr wichtig sei. Nichols ließ sich später zur ersten afroamerikanischen Astronautin ausbilden. Ab Ende der 70er- bis spät in die 80er-Jahre war sie bei der NASA angestellt. 1992 wurde ihr ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.


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Yeoman Janice Rand

Die Sternenflotten-Offizierin startet ihre Karriere als Yeoman für Captain James T. Kirk auf der U.S.S. Enteprise. Es dauert nicht lange, bis sie sich in Kirk verliebt, doch der erwidert ihre Gefühle nicht. Rand, die u.a. auch als Transporter-Chefin und Kommunikationsoffizierin eingesetzt wird, ist eine mutige junge Frau. Sie leistet ausgezeichnete Arbeit und versteht sich gut mit der Enterprise-Crew. In „Star Trek VI“ hat Rand schon über 30 Jahre Flotten-Erfahrungen und wird nach ihren erfolgreichen Bemühungen, die Erde zu retten, zum Lieutenant Commander befördert.

Grace Lee Whitney (geb. 1.4.1930), eine vielseitige Mimin und Sängerin, erreichte ihren schauspielerischen Durchbruch als Janice Rand in den Original-„Star Trek“-Serien und -Filmen. Ihre Fans können sie weiterhin auf Conventions und anderen Events in Nordamerika und Europa erleben. Sie hat außerdem ihre Autobiografie „The Longest Trek: My Tour of the Galaxy“ veröffentlicht.


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Fähnrich Pavel Chekov

Der russische Pavel Chekov wird nach seiner Ausbildung an der Sternenflottenakademie als Waffenoffizier auf die U.S.S. Enterprise versetzt. An Bord freundet er sich mit dem Japaner Hikaru Sulu an. In den „Star Trek“-Filmen klettert Chekov dann die Karriereleiter weiter nach oben und schafft es bis zum Commander. In „Star Trek II: The Wrath of Khan“ ist er als Erster Offizier zu sehen.

Der nur 1,68 Meter große Walter Koenig (geb. 14.9.1936) übernahm die Rolle des Fähnrichs Chekov ab der zweiten Staffel der Originalserie, in den ersten sieben „Star Trek“-Filmen und erschien in unzähligen weiteren Fernseh- und Kinorollen. Außerdem spielte er über 30 Jahre lang leidenschaftlich Theater. Koenig gab sowohl privat als auch an der Universität in L.A. Schauspielunterricht. Seine Autobiografie „Warped Factors – A Neurotic’s Guide to the Universe“ ist 1998 erschienen.


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Christine Chapel

Obwohl Christine Chapel eine glänzende Karriere als Medizin-Forscherin vor sich hat, heuert sie als Krankenschwester an Bord der U.S.S. Enterprise von Captain James T. Kirk an: Sie will ihren Verlobten, Dr. Roger Korby, finden, der seit fünf Jahren verschollen ist. Als sich später herausstellt, dass er zu einem Androiden geworden ist, beschließt Chapel, auf dem Sternenschiff zu bleiben. Sie freundet sich mit Uhura und Dr. McCoy an. Als ein Virus die Enterprise-Crew infiziert, gesteht die Krankenschwester Spock ihre Liebe, die aber unerwidert bleibt. Chapel holt ihren Doktortitel nach und wird auf dem Schiff Chefärztin.

Christine Chapel wird von Majel Barrett (geb. 23.2.1932) gespielt, der späteren Ehefrau von „Star Trek“-Vater und Produzent Gene Roddenberry. Nur wenige Schauspieler können auf eine so umfangreiche „Star Trek“-Karriere zurückblicken wie die ihre. So glänzt sie in ihrer Rolle in dem nie im Fernsehen gesendeten „Star Trek“-Pilotfilm („The Cage“) und weiteren Auftritten in „Star Trek“ sowie „Star Trek: The Next Generation“. Sie ist die einzige Schauspielerin, die sowohl in den vorangegangenen Serien als auch in „Star Trek: Deep Space Nine“ und „Star Trek: Voyager“ (als die Stimme des Computers) in Erscheinung tritt bzw. zu hören ist.