Man muss diese niedlichen Biester einfach lieb haben – obwohl es einmal mehr ihr erklärtes Ziel ist, die Welt zu unterjochen. Doch nichtige Rahmenhandlung beiseite: „Rayman Raving Rabbids 2“ stürzt das heimische Wohnzimmer in ein heilloses Chaos, wenn bis zu vier Spieler die garstigen Häschen durch Minispiele rund um den Globus zappeln lassen. Sie müssen Burger-Berge balancieren, heimlich im Kino telefonieren, Unterbuxen schrubben, Mutantenhoppler züchten, die Rabbid-Band anführen, vor Steinwalzen flüchten. Jede der wahnwitzigen Herausforderungen will anders gesteuert sein, mal schweißtreibend, mal mit Fein- oder Taktgefühl. Absolut anarchistisch und angenehm albern. Wann hält man sich schon mal einen Controller ans Ohr? Sascha König