Angesichts der Chancenlosigkeit deutschsprachiger Titel beim „Eurovision Song Contest“, der besser bekannt unter dem alten Titel „Grand Prix d’Eurovision de la Chanson“ ist, rief TV-Liebling Stefan Raab 2005 den Bundesvision Song Contest ins Leben. Eine Bedingung für den Auftritt ist, dass der Beitrag mindestens zu 50 Prozent auf deutsch gesungen wird. Ein Ende der erfolgreichen Reihe ist nicht abzusehen. Ulknudel Stefan Raab, der sein erfolgreiches Konzept für „Schlag den Raab“ bereits nach Großbritannien verkaufen konnte, gibt sich gewohnt zuversichtlich: „Frühestens nach dem 50. BuViSoCo überlege ich, ob ich als Präsident Platz für einen Jüngeren mache.“

Wie beim europäischen Wettstreit kann das Publikum per Telefonanruf oder SMS für seinen Lieblings-Act voten, wodurch am Ende der Show der Gewinner ermittelt wird. Lokalpatriotismus ist erwünscht: Es darf auch für das eigene Bundesland abgestimmt werden. Letztes Jahr machte die Gothic-Rockband Oomph! feat. Marta Jandová mit ihrem Duett „Träumst du“ das Rennen und holte damit den BuViSoCo 2008 in ihr Heimatland.

Sie können mit Bands wie „Clueso“ und „paulsrekorder“ nichts anfangen? PRINZ stellt Ihnen auf den kommenden Seiten alle 16 Teilnehmer vor.

Nadja C. Ghouse