Der Klassische
Träger in unifarbenen Flip-Flops sind meistens harmlose Gesellen. Sie schätzen mehr den Anti-Käsefußeffekt der luftigen Sandalen als den Modetrend. Solche Flip-Flop-Träger gehen auch beim Flirten keine Umwege und müssen sich nicht verstellen. Allerdings sind sie auch nicht die phantasiereichsten Flirter.

Der Gesunde
Ob mit Lederfußbett oder Noppen: dieser Typ setzt auf Wohlbefinden und Gesundheit. Er will sich eher was Gutes tun, als sich zu präsentieren. Beim Flirten weiß er, was er will. Auf ein abenteuerliches Spiel lässt er sich selten ein, außer es hat mit Massagen oder Wellness zu tun.

Der Freak
Die Ausgeflippten sind sehr verschieden. Knallig-bunte Schlappen mit Kreisen und Ellipsen wirken wie Halluzinogene: ihre Träger sind beim Flirten immer schon einen Schritt voraus. So sind sie bereits vor dem Flirt im Rausch der Sinne. Wer DDR-Tapeten-Motive trägt, lässt sich beim Flirten grundsätzlich zuerst ansprechen. Und Blumen als Zehenriemen schließen auf eine romantisch veranlagte Seele: hier kann ein Blumenstrauß Wunder tun.

Der Fan
Vorsicht mit Bayern-München oder Manga-Schlappenträgern. Lieblingsfußballclubs oder trendige Comicstars kommen beim Flirten nur bei Gleichgesinnten gut an! Nach zwei Stunden kennt man dann zwar zum Beispiel die Vereinsgeschichte, aber nichts über den Fan selbst. Wer allerdings nur unterhalten werden möchte, kommt mit dem Fan-Selbstdarsteller gut aus.

Der Elegante
Dieser Typ ist in gewisser Weise das Gegenteil zum Freak: Das Halluzinogen wird durch ein Kunstwerk ausgetauscht. Hier setzt man auf Stil. Auch der Flirt wird mit Stil und Phantasie angegangen. Langeweile kommt nur dann auf, wenn der Flirtpartner seinen Stil mehr liebt, als den Flirt selbst.