PRINZ Club Forum:

Sie haben einen Frankfurt-Tipp, der in unserem Cityguide noch fehlt? Verraten Sie im PRINZ Club Ihre absoluten „Musts“ der Stadt.

Beim Spaziergang am Mainufer, beim Besuch der urigen Apfelweinkneipen wie Apfelwein Föhl und Fichtekränzi, beim nächtelangen Feiern in außergewöhnlichen Clubs. Oder bei einem Besuch in den fabelhaften Museen, Konzerthäusern und Theatern der Stadt.

Entdecken Sie die Frankfurter Stadtteile! Jeder hat sein eigenes Gesicht. Das Westend ist ruhig, gelassen und immer bezaubernd. Noble Italiener, feine Geschäfte, herrschaftliche Altbauten, in denen die wohlhabenderen Stadtbewohner es sich gut gehen lassen. Traditionell und hessisch-herb geht es in Sachsenhausen zu. Hier findet man Apfelweinkneipen und das zünftige Ausgehviertel Alt-Sachsenhausen, aber auch kleine Galerien, die bekannte Kunstakademie Städelschule und die meisten Frankfurter Museen. Alternative und Kreative zieht es ins Nordend, dem Stadtteil mit der größten Dichte an selbstverwalteten Kinderläden, den meisten Grünen-Wählern und den lässigsten Straßencafés. Im Osten boomt Frankfurt. Auf der Hanauer Landstraße haben sich Werbeagenturen, Musikproduzenten, große Auto- und Möbelhäuser und einige der spannendsten Bars und Clubs niedergelassen – am Freitag und Samstag wird sie regelmäßig zur Partymeile. Der Frankfurter Techno-DJ Sven Väth setzte dem Hype die Krone auf und eröffnete im Fechenheimer Industriegebiet mit seinem „Cocoon Club“ eine Diskothek der Superlative, die in ihrer Architektur am ehesten wohl einem Raumschiff gleicht.

Sichtbarste Wahrzeichen der Stadt sind die Türme der Großbanken, die weit in den Himmel schießen. Der britische Stararchitekt Sir Norman Foster baute für die Commerzbank den höchsten Turm Europas. Beinahe 300 Meter ragt sein Gebäude in die Höhe. Bei den Frankfurtern beliebter ist aber der Main Tower – vor allem weil das Hochhaus der Hessischen Landesbank für jedermann zugänglich ist. Von der Aussichtsplattform hat man einen phänomenalen Blick auf die Stadt und ihre Umgebung, von hier oben sendet der Hessische Rundfunk auch ein beliebtes Boulevardmagazin ins Land.

Weiter geht’s auf der nächsten Seite.

Nicht nur die Skyline sorgt dafür, dass sich Frankfurter manchmal wie New Yorker fühlen und ihrer Innenstadt den Spitznamen „Mainhattan“ gegeben haben. Das Frankfurter Lebensgefühl lässt sich insgesamt als sehr „amerikanisch“ kennzeichnen: Nie ermüdende Geschäftigkeit, der obligatorische „Latte Macchiato to go“ und Business English als inoffizielle Amtssprache in vielen Innenstadtbistros.

Verblüfft sind viele Besucher Frankfurts davon, wie grün sich die Stadt präsentiert. Natur gibt es nicht nur in den Randbezirken, auch die Innenstadt bietet einige sehr schöne Grünanlagen: Der Grüneburgpark ist weitläufig, der Palmengarten exotisch, der Günthersburgpark familienfreundlich. Einen traditionellen chinesischen Garten findet man im Bethmannpark, Ex-Spontis (unter ihnen ab und zu auch Joschka Fischer) beim Fußballspielen im Ostpark.

Ihren Fluss, den Main, haben die Frankfurter in den letzten Jahren gerade erst wiederentdeckt. Am Mainufer wird heute fleißig promeniert, gesonnt und geskatet. Treffpunkte wie das alternative, aber schicke Maincafé laden zu Kaffee, Kuchen und Sonnenstuhl, im Nizzagarten am Stadtufer des Mains wachsen gar Palmen, ein paar Kilometer ostwärts lockt ein Beachclub junge Partygänger zum Chillout.

Alexander Jürgs