FALCO
Stadtteil: City-Nord
Hoch oben in der 27. Etage des Westin-Hotels wird die „cuisine passion légère“ gepflegt, die man vielleicht als unverkrampfte Suche nach neuen Geschmackserlebnissen umschreiben mag. Zweifellos ist der Besuch im noblen Restaurant ein Erlebnis, nicht nur des schönen Ausblicks auf Leipzig wegen. Edles Interieur, helles Design und ein sehr beflissener und stets präsenter Service bieten den passenden Rahmen für die kulinarische Entdeckungsreise.
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WEINSCHMECKER
Stadtteil: City
Das feine Restaurant im Radisson SAS Hotel am Augustusplatz wartet im edel-düsteren Ambiente auf: Schwarze Möbel und dunkelbraune Wände, klare Linien und moderne Nüchternheit bestimmen das Design. Doch es ist alles andere als ungemütlich, wozu auf jeden Fall die entspannte Lounge-Musik beiträgt. Natürlich geht es hier in erster Linie um Wein, und so wird zu jedem Gericht der passende Tropfen empfohlen: Sei es der Sancerre Blanc von der Loire, der zur Lachsterrine gereicht wird, oder der Spätburgunder aus der Pfalz, der den Tomatensalat mit Feigen abrundet. Mehr Infos…

ZEST
Stadtteil: Connewitz
Wer vegetarisch kocht, macht heutzutage nichts verkehrt. Das klingt vielleicht etwas albern, kommt uns aber in den Sinn, als wir im Zest wieder mal gerade noch einen Platz erwischen. Die fleischlose Küche ist immer beliebter geworden, und dieses kleine Restaurant hat in Leipzig seinen Teil dazu beigetragen. Die Küche kann sich in puncto Einfallsreichtum und Qualität der Speisen mit den besten Häusern der Stadt messen. Wer Rote-Beete-Portwein-Spaghetti kreiert und zum Sojasteak Calvados-Apfel-Pfeffer- Creme reicht, verdient Anerkennung.
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CAMPUS
Stadtteil: Gohlis
Das noch junge Campus am Gelände der Sparkassen-Medienstiftung in Gohlis ist ein Gewinn für die Leipziger Restaurant-Szene – modern und witzig eingerichtet, klein und kommunikativ: Der Nachbar sitzt nahe, und große Spiegel lassen niemanden unbeobachtet. Wer ein Separée sucht, ist hier verkehrt. Das Personal ist locker und flott, und die Kreationen auf dem Teller sind mindestens so schick wie das Interieur. Beides unterstreicht den edlen Touch des Lokals,wobei die Werke der jungen Köche tatsächlich so köstlich sind, wie sie klingen: Edelfische im Rieslingsud mit Blattspinat und schwarzem Risotto gefüllter Kaninchenrücken oder die geschmorte Kalbshüfte mit Estragon-Pfifferlingen und Spätzle.
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TRATTORIA NR1.
Stadtteil: City-West
Die Trattoria Nr. 1 hat es redlich verdient, unter den italienischen Restaurants in Leipzig zuerst genannt zu werden. Die Eins im Namen ist schließlich nicht nur historisch gerecht. Seit ihrer Gründung hat sie keinen Deut an Qualität eingebüßt. Von kolportiert korrupten „Tafelrunden“ sollte sich der Genießer nicht schrecken lassen. Ein wenig Schickeria kehrt sich schon bisweilen heraus, im kleinen Leipziger Rahmen. Die Herren am Nachbartisch reden über Altbauprojekte, aber alles andere als heimlich. Und wirklich begrüßt der „Babis“ viele Gäste mit Handschlag und Vornamen – aber wohl eher aus Leutseligkeit, denn Geselligkeit wird groß geschrieben. Abgesehen davon ist die Kalbsleber venezianisch ein Genuss, sind die Rinderfilets mit Sauce von dreierlei Pfeffer oder das Risotto di Pesce unerreicht.
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ENCHILADA
Stadtteil: City
Im Restaurant im aztekischen Stil wählten wir einen kleinen, gemütlichen Tisch. Wer kann zur Happy Hour mit Cocktails zum halben Preis schon widerstehen: Aus der großen Auswahl wählte ich einen Daiquiri Frozen Melon, der angenehm fruchtig schmeckte. Die vielfältige Karte hält typische mexikanische Gerichte wie Fajitas oder Tacos, aber auch andere sehr interessant klingende Spezialitäten bereit. Für mich das „Pavo y Mole“, ein Putensteak vom Grill mit einer speziellen Gewürzmischung der Azteken aus Chili, Sesam und Bitterschokolade, die genau meinen Geschmack traf.
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VILLERS
Stadtteil: City-Nord
Das Villers trägt die Gastronomie-Krone des Hauses und hat stadtweit Anspruch auf den ersten Preis. Ruhig, das Licht gedimmt, bietet der Salon am Abend den Blick auf den ruhiger werdenden Stadtverkehr. Die Gäste sind meist Geschäftsleute, die Atmosphäre garantiert Diskretion. Die großen Karten und Holzfußtische schränken die Bewegung etwas ein, aber die Bedienung ist für jeden Handgriff unkompliziert und schnell am Tisch und hält sich zurück, wenn man sich selbst nachschenken will. Für die Menüs hilft eine Weinkarte mit Empfehlungen. Wer der eigenen Expertise mehr vertraut, kann aus 200 Weinen wählen.Wir starten mit der Jakobsmuschel an Couscous-Salat, dann die Wachtel mit Kürbis-Aprikosen-Chutney, das Doradenfilet auf geräuchertem Garnelenrisotto, gefolgt von den Kumquatravioli auf Bananen-Basilikum-Cuvée mit Orangensorbet.
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AUERBACHS KELLER
Stadtteil: City
Laut Goethe hat jeder, der noch nie hier speiste, „Leipzig nicht gesehn“. Wie ernst er das meinte, zeigte er mit „Faust“,worin Mephisto den frustrierten Theologen in Versuchung führte. Den Gast erwarten heute keine studentischen Zechgelage, sondern eine Küche, die den Spagat zwischen Gutbürgerlich und Gourmet mit großem Erfolg absolviert. Ob Fisch oder Fleisch – die Speisen werden einfallsreich präsentiert, der Service könnte nicht besser sein.
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BAYERISCHER BAHNHOF
Stadtteil: City-Südost
Für große Tafelrunden mit deftigen Speisen und süffigem Bier ist der Bayerische Bahnhof geradezu ideal. Schließlich handelt es sich um einen ehemaligen (und bald wieder aktiven) Bahnhof, in dem Bierspezialitäten (unter anderem vorzügliche
Leipziger Gose) gebraut und Hausmannskost zubereitet werden. Dem früheren Abfahrtsort der Bayerisch-Sächsischen Eisenbahn gemäß gibt es vor allem Speisen aus den Rezeptbüchern beider Freistaaten: Vom Wildgulasch über die Schweinshaxe (immer noch die beste in Leipzig) bis hin zum Sächsischen Sauerbraten wird viel geboten.
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PANORAMA TOWER
Stadtteil: City
Leipzigs höchstgelegenes Restaurant im 29. Stockwerk des ehemaligen Uniriesen sollte man am besten abends aufsuchen, um das atemberaubende Lichtermeer der Stadt zu genießen. Viele Plätze des aus mehreren Teilbereichen in unterschiedlichem Design bestehenden Restaurants ermöglichen den Blick nach draußen. Während Wände und die elegante Einrichtung in dunklen Farben gehalten sind, geht es auf den Tellern umso bunter zu: Da wird zum vorzüglich zubereiteten Seeteufel auch ein wenig türkisfarbene Sauce gereicht und ein Huhn mit Coca Cola abgelöscht. Dagegen wirkt die Lammhüfte in Thymian- Kruste ja schon fast langweilig.
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LUISE
Stadtteil: City-West
Irgendeine Ecke des Freisitzes der Luise ist immer mit Sonne beschienen, und bei Schmuddelwetter sitzt man drinnen gemütlich Die Speisen sind mediterran und international: Da tummelt sich ein Hahn im Wein, das Lammfilet in Crêpes, und für alle Fälle gibt’s Chilli con Carne. Mir haben es die in Knoblauchöl gebratenen, mit getrockneten Tomaten, Zucchini, Rucola und Spaghetti versehenen Shrimps angetan – leicht und lecker. Mehr Infos…


KLEINE TRÄUMEREI
Stadtteil: City-Süd
Schon am Freisitz wird der Gast von weißen Bänken empfangen, die aus venezianischen Gärten stammen könnten. Im Innern ist man umringt von sich schlängelnden Blumen an roten Wänden. Das Café ist verwinkelt, hat Nischen und Separees, in denen man sich in zahllose Kissen auf die langen Sofa-Bänke fallen lassen kann. An Kaffeegetränken enthält die Karte die üblichen Verdächtigen, dazu gibt’s eine Auswahl an Eisdesserts, die sämtliche Geschmacksknospen anregen. Überdies bietet die Crossover- Küche Gerichte an, wie „Mama Mambo“, eine Bananen-Curry-Suppe mit Chili-Hähnchen-Spieß, oder Mais-Salbei-Küchlein.
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TELEGRAPH
Stadtteil: City
Die ruhige, elegant eingerichtete Räumlichkeit lässt schon beim Eintreten alle Großstadt-Hektik vergessen. Erfreulich auch, dass die Bedienung sich nicht darauf beschränkt, Bestellungen entgegenzunehmen, sondern gern bei der Auswahl von Getränken und Speisen berät. Das ist auch gut so, denn die Zusammenstellung der Zutaten mutet dem Laien bisweilen etwas gewagt an. Doch genau dies bringt den Gaumen ins Staunen, denn so werden selbst aus einfachsten Basics wie Pasta oder Steak grandiose Meisterwerke der Kochkunst, die man später am heimischen Herd leider vergebens versuchen wird, zu imitieren. Eine so gute Küche hat sich unter den richtigen Genießern natürlich längst herumgesprochen, doch bleibt das Telegraph dennoch auf dem Boden und ist idealer Ort für entspanntes Schlemmen.
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PUSCHKIN
Stadtteil: Südvorstadt
Beständig und solide: Das Puschkin verdankt es seiner Position im Ältestenrat der Südvorstadt-Cafés, dass es stark frequentiert wird. Im Innern hat sich seit Jahren nichts verändert, bis auf das Chillum, das irgendwann hinzugefügt wurde. Bis 2 Uhr morgens bekommt man gutes Essen zu angemessenen Preisen: von Chili con Carne, Sandwiches und diversem Fingerfood bis zu einfallsreichen Gerichten wie „Thunistgut“ oder „Ranger Ralfs raue Racken“. Obendrein ruft die Küche zur Burgerinitiative auf und bietet mit „delektabel“, „formidabel“ und „inkommensurabel“ eine kleine Auswahl an Burgern. Mehr Infos…

100 WASSER
Stadtteil: City
Durch die riesigen Schaufenster ist die Einzigartigkeit des 100Wasser schon von außen erkennbar, drinnen wird man vom Ambiente überwältigt: Die Tische sind Unikate mit bunten Metallbeinen und Holzplatten, die gigantische Bar mit gewelltem Hochglanzbecken übertrifft den Rest. Alles ist natürlich eingehüllt von Mosaiken und Gemälden an den Wänden im Stile Hundertwassers, ebenso wie die bunt verzierten Böden und Decken.Präsentiert auf einer knallig-bunten Speisekarte, offeriert sich vom Frühstück über Snacks, Salattellern, Pastagerichten, Fisch, Steaks und Vegetarischem alles, was das Herz begehrt.
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BARFUSZ
Stadtteil: City
Kleines Frühstück, großes Frühstück, mit Käse, herzhaft, vital, süß oder alles einzeln bestellen? Ein kleines soll es sein, denn man munkelt, dass hier klein groß geschrieben wird. Der Belag reicht locker für ein drittes Brötchen, dazu ein wenig frischer Salat, besser bekommt man es zu Hause nicht hin. Bloß gut, dass ich einen großen Kaffee bestellt hatte, denn hier lasse ich mir gern etwas mehr Zeit.
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PANAM
Stadtteil: City
Hier genießt man die Küche Frankreichs ohne dabei den Geldbeutel zu strapazieren. Die Zutaten der ausgewählten kleinen Köstlichkeiten werden genauso aus Frankreich importiert wie die angebotenen Weine. Der Freisitz im Hof bietet ausreichend Platz für circa 100 Gäste, die sich hier garantiert bestens aufgehoben fühlen.
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CAFÉ GRUNDMANN
Stadtteil: Südvorstadt
Wer wissen will, ob ein Café gut ist, braucht nur zu beobachten,wie relaxed sich die Gäste verhalten. Dann wird klar: Das Grundmann ist sogar sehr gut! Im Art-decó-Ambiente lassen sich Raum, Zeit und Kalorientabellen herrlich vergessen. Man genießt zum Beispiel die leckeren Kuchen und Törtchen, die an der Theke in reichlicher Auswahl präsentiert werden. Dazu gibt es natürlich Kaffee in allen erdenklichen Variationen, die von der Bedienung stets mit einem Lächeln serviert werden. Strahlende Gesichter auch bei denen, die sich für eines der Hauptgerichte aus der raffiniert zusammengestellten Karte entschieden haben. So ist das Grundmann zu jeder Zeit einen Besuch wert, zumal auch die Weinkarte zu relaxten Abenden verführt.
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HOTEL SEEBLICK
Stadtteil: Connewitz
Hier zu frühstücken hat den Vorteil, dass man mit Augenringen nicht auffällt. Die Köche scheinen Frühaufsteher zu sein und sind richtig auf Zack: Selbst Rühr- und Spiegeleiern verleihen sie eine individuelleNote. Noch mehr Abwechslung bieten die diversen Frühstücksteller, die Namen wie „MS Oslo“ tragen und dank vitaminreicher Zutaten die Lebensgeister wecken. Unter zwei Stunden checkt aus dem Hotel niemand aus.
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VOLKSHAUS
Stadtteil: City-Süd
Für die nachtlebenlastige Südvorstadt ist es eine erfreuliche Besonderheit, wenn ein Lokal bereits morgens um 9 Uhr öffnet. Umso mehr, wenn der Tag mit einem üppigen Frühstücksbuffet für nur vier Euro startet. So kann es weitergehen und tut es auch bis spät in die Nacht: Bis 24 Uhr werden warme Speisen gereicht.Spezialität des Hauses ist übrigens Flammkuchen in unterschiedlichsten Variationen. Derart gestärkt lässt es sich ausgiebig feiern – nicht umsonst sind die hier ab und an stattfindenden Weekend-Partys meist hoffnungslos hoffnungslos überfüllt. Noch voller ist es höchstens bei Champions LeagueÜbertragungen, wo fast schon Stadion-Atmosphäre aufkommt. Auf ein Ritual sollte man aber auf keinen Fall verzichten: Den letzten Drink an der Bar.
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