Der Hang zum Morbiden, der gehauchte, verzweifelte Gesang, Gitarre, Glockenspiel und Tamburin: Mehr braucht Ian Archer nicht, um
glänzenden, sanften Folk zu spielen, der an Conor Oberst und dessen Band Bright Eyes erinnert. Doch das allein reicht dem Nordiren leider nicht. Als ob er seinen erfolgreichen ehemaligen Mitstreitern Snow Patrol beweisen will, dass auch aus seiner Feder hittaugliche Popsongs fließen, geht Archer auf die Jagd nach dem Eingängigen. Dabei sind die ruhigen Momente doch seine Glanzstunden.