Heftig mit Siebziger-Jahre-Rock flirten, sich gemeinsam mit Freunden an Hammond-Orgel und Saxofon betrinken und mit voller
Punk-Leidenschaft ins Abenteuer stürzen: Hier kommt das musikalische Äquivalent zur durchzechten Sommernacht. Nach dem Ausflug in orchestralen Blue-Eyed-Soul ist Moneybrothers drittes Album wieder einfacher, direkter und kurzweiliger. Denn der Schwede weiß nicht nur von der euphorischen Kraft einer Partynacht zu berichten, sondern auch von den melancholischen Dämmerstunden danach. Stefan Weber