Es scheint, als würde Gwen Stefani früher oder später oder jetzt auf der Stelle das Schicksal von Madonna ereilen. Verehrungswürdig ist sie, auf jeden Fall. Cool. Professionell. Experimentierfreudig. Und äußerst wandelbar. So sehr, dass man sie schon gar nicht mehr erkennt. „The Sweet Escape“ ist glatt wie Delfinhaut oder eben wie Madonnas „Music“. Stefanis zweites Soloalbum kann hundert Mal hintereinander gespielt werden, ohne zu stören, das ist nett, poppig und angenehm. Aber wenn es dann nicht mehr läuft, fehlt auch nichts.