Es dauert keine 15 Sekunden, bis Matt Hales alias Aqualung auf seinem neuen Album aus sich herausgeht und seinen schwelgerischen Pop ungewohnt lärmen lässt. Auch wenn sich weiterhin alles um die Liebe dreht, mit „Memory Man“ löst er sich aus der ewigen Fortsetzung und wagt etwas Neues. Der pianolastige Pop mit Streichern, den man von den ersten beiden Alben kennt, wird mit ein paar Samples und ein bisschen Elektronik aufgemischt. Schade eigentlich. Die Veränderung wäre nicht nötig gewesen. Yasmina Foudhaili