„Ein mickriges Büchlein“, urteilte der Autor selbst. Und tatsächlich passiert nicht viel: Die Studentin Franny Glass leidet an einer Sinnkrise. Bei dem vergeblichen Versuch, ihre Gefühle ihrem Freund Lane mitzuteilen, bricht sie zusammen. Zwei Tage später gelingt es ihrem Bruder Zooey, die verzweifelte Franny langsam wieder aufzubauen. Da die Dialoge über die eigene, etwas seltsame Familie, Gott und die Welt einen geradezu magischen Sog entfalten, steht das „mickrige Büchlein“ Salingers ungleich erfolgreicher-em „Fänger im Roggen“ in nichts nach. Im Gegenteil.