Auf Deutsch heißt der aktuelle finnische Grand Prix Beitrag „Missä miehet ratsastaa“, mit dem die Heavy-Metal-Band Teräsbetoni am 1. März den Vorentscheid in Helsinki gewann, „Dort wo die Männer reiten“. Wer sich die Mühe macht, den finnischen Liedtext zu übersetzen, erfährt, dass im Feld Helden gefragt sind und keine Feiglinge. Ihren ersten Plattenvertrag verdanken Jarkko Ahola, Arto Järvinen, Viljo Rantanen und Jari Kuokkanen nach eigener Aussage dem Internet. 2003 veröffentlichte das Quartett im Netz ihre ersten Eigenkompositionen und klopften an die Türen der Plattenfirmen.

Ebenfalls 2005 kam das Debütalbum „Metallitotuus“ auf den Markt – begleitet von über 200 Live-Auftritten. Unter anderem spielten Teräsbetoni beim größten deutschen Metal-Open-Air im schleswig-holsteinischen Wacken. Das Touren zahlte sich aus: „Metallitotuus“ erlangte in Finnland mit Platin-Status und wurde bei den Emma Awards, dem bedeutendsten finnischen Musikpreis, zum „Album des Jahres“ gekürt. Die Band hat bereits drei Longplayer veröffentlicht und gehört zur Speerspitze des True Metal.