Die diesjährige Qualifikation am 26. Januar gewann die junge Sängerin Morena mit dem Titel „Vodka“. Mit ihrer Hymne auf das russische Nationalgetränk setzte sie sich im Finale gegen so bekannte Namen wie Faniello und Klinsmann durch. Bei ihrem ersten Versuch 2006 scheiterte sie im Duett mit Paul Giordimania und dem Song „Time“ auf Rang neun. An ihren stimmlichen Qualitäten hat es damals sicher nicht gelegen. 1984 unter dem Namen Margaret Camilleri auf der zweitgrößten maltesischen Insel Gozo geboren, übernahm Morena bereits als Schülerin Soloparts in Musicals und Operetten. Nach der Schulzeit erhielt sie dann bei der Sopranistin Georgina Gauci eine klassische Stimmausbildung. Aber Morenas eigentliche Leidenschaft galt von Anfang an der Popmusik und ein Jahr nach der Niederlage bei „Malta Song For Europe“ gelang ihr auch in ihrem Lieblingsgenre der Durchbruch: Sie gewann im Herbst 2007 das Malta International TV Song Fest und empfahl sich mit ihrer angenehm dunklen Stimme erneut für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest.