Einerseits müssten Musikjournalisten Sigur Rós hassen. Die Isländer sind introvertiert bis zur Widerspenstigkeit, und ihre Musik lässt sich mit Worten nur unzureichend beschreiben. Andererseits ist diese Musik zu wunderschön, der Klangteppich zu erhebend, das Falsett zu hypnotisch, dass es nicht nur einem Musikjournalisten die Freudentränen in die Augen treiben muss. Album Nummer sechs ist nun so nah am strukturierten Song, an der klaren Form, wie nie zuvor. Und die Melodien erschaffen wie gewohnt neue (Sound-)Welten.Aber das sollte man nicht beschreiben. Das muss jeder selbst hören, fühlen, erleben.

Tim Sohr

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