Das ist die Wiederauferstehung von Pete Doherty – zumindest musikalisch. Der Gitarrist und Sänger der Babyshambles, der in der Regenbogenpresse nie über den Status des drogenabhängigen, gewaltbereiten Lovers von Supermodel Kate Moss hinauskam, hat sich für die Aufnahmen von „Shotter’s Nation“ nach anfänglichen ach so vertrauten Eskapaden ordentlich am Riemen gerissen. Das Ergebnis: eine Indierockplatte, die dank liebestrunkenem Gesang, Swing im Stile eines Frank Sinatra, bierseligen Punknummern und den obligatorisch schrammeligen Gitarren kaum abwechslungsreicher sein könnte. Sascha König