Möglicherweise ist das schon die perfekte Herbstplatte. Man nehme sich also ein großes Glas Rotwein oder ein Kännchen Tee, zottele sich die Sofadecke zurecht und lausche, wie sich die Kanadier um Amy Millan und Torquil Campbell leidenschaftlich und liebestrennungstrunken durch ihr viertes Album musizieren. Zwar gibt es gegenüber dem Meisterwerk „Set Yourself On Fire“ keine gravierenden Änderungen, doch wer schönen, eloquenten Indiepop mit Tiefe, Dramatik und hohem Unterhaltungswert schätzt, für den lohnt die Anschaffung allein schon aufgrund des Übersongs „Take Me To The Riot“. Steffen Rüth