Die Bären sind vergeben.
Für viele überraschend gewann der peruanische Wettbewerbsbeitrag „La teta asustrada“ von Claudia Llosa – ein Film über die junge Fausta, die körperliche Leiden hat, weil ihre Mutter während der Schwangerschaft misshandelt worden war.
Die Silbernen Bären für die besten Hauptdarsteller gingen an den österreichischen Volksbühnen-Star Birgit Minichmayr für ihre Rolle in dem deutschen Film „Alle anderen“ von Maren Ade – und an den in Mali geborenen Sotigui Kouyate für den Film „London River“ des Franzosen Rachid Bouchareb, der die Terroranschläge in der britischen Hauptstadt aufarbeitet.
Den Preis für die beste Regie erhielt Asghar Farhadi für „Darbareye Elly“, den für das beste Drehbuch bekamen Oren Moverman und Alessandro Camon für den US-Beitrag „The Messenger“.