Nein, es ist nicht der britische Nationalstolz, den The Twang mit dem Namenszusatz „UK“ zum Ausdruck bringen wollen. Er dient hierzulande lediglich zur Abgrenzung von der gleichnamigen Country-Cowboy-Coverband. Die Verwechslungsgefahr ist allerdings nach wenigen Takten gebannt: Hier wird gerockt und nicht geritten. Trotz der tristen Hauptinspirationsquelle, ihre Heimatstadt Birmingham, besitzt der melancholische Indierock der fünf Jungs eine erstaunlich hoffnungsvolle und lebensbejahende Note. Lauscht man ihren Texten genau, dann weiß man, woher das rührt: Die Briten trinken sich eben alles schön.

Sascha König