Auf dem zweiten Album des New Yorker Quartetts geht es weniger loungig und behutsam zu. Ob es englische, deutsche, französische, italienische oder spanische Wortfetzen sind, aus denen Sabina Sciubba, Sängerin der Brazilian Girls, ihre Texte strickt, ist ihr auch egal. Dynamischer und kraftvoller als zuvor treiben die vier durch ihre losgelösten Songs. Die Brazilian Girls, zu drei Vierteln männlich, schrecken noch nicht einmal davor zurück, eine romantische deutschsprachige Liebeserklärung „Sexy Asshole“ zu nennen.