Eleni Mandell hat diese seltsam betörende Art zu singen. Die Silben scheinen minimal verschleppt, kokett-zögernd der Musik zu folgen, die sie trägt. Die kalifornische Singer/ Songwriterin, die ihre musikalische Erziehung eher dem Punkrock als schmeichelnder Kuschelmusik zu verdanken hat, die Tom Waits mehr verehrt als jene Gold kehlchen, die einem auf den ersten Blick als Referenz in den Sinn kommen könnten, klingt auf ihrem bereits sechsten Album intensiver denn je. Sie vermag es, persön-liche Themen zu allgemein gültigen Geschichten zu verdichten, mit denen sich wirklich jeder Hörer identifizieren kann.