Die vielleicht traurigste Nacht der Musikgeschichte dauert bei Tony Parsons 430 Seiten. Am Morgen ist Elvis tot. Doch Terry, Ray und Leon sind noch so von ihren Erlebnissen im nächtlichen London geprägt, dass ihnen das Ableben des King wie eine kleine Fußnote erscheint. Parsons selbst arbeitete damals beim britischen Musikmagazin „NME“. Ab und an droht sein detailversessener autobiografischer Roman in eine Dokumentation für Insider abzurutschen. Und doch vermittelt er ein glitzerndes Bild der Punk-Ära in den Siebzigern.