Gwen und No Doubt kriegen’s nicht mehr gebacken. Justin Timberlake wieder bei N’Sync? Unvorstellbar. Und Beyoncé wird Ruhm und Geld sicher auch nie mehr durch drei teilen. Ein erfolgreicher Alleingang im Popbusiness bedeutet oft das Aus für die einst so geliebte Band. Und jetzt Fergie: Ihre Debüt-CD „The Dutchess“ ist so erfolgreich, dass sie Ende Mai in einer Re-Edition erscheint mit neuem Material – unter anderem dem Titelsong des Films „Sex And The City“. Müssen wir uns Sorgen um die Black Eyed Peas machen? PRINZ rief bei Fergie in New York an.

PRINZ: Hallo Fergie, dein Bandbuddy Will.I.Am und du, ihr seid sehr erfolgreich mit euren Soloalben. Wird es denn überhaupt noch Neues von den Black Eyed Peas geben?
Fergie: Nun, wir überlegen schon, ob wir als nächstes ein Peas-Album machen – oder ob ich zuerst ein weiteres Soloalbum nachlege. Die Entscheidung steht noch aus. Aber wir trennen uns auf gar keinen Fall. Bei den Black Eyed Peas bin ich einfach „eine von der Truppe“. Mit meinem Solomaterial kann ich mich selbst verwirklichen. Ich liebe beides.

PRINZ: Hollywood möchtest du ja auch noch erobern. Wann können wir dich auf der großen Leinwand bewundern?
Fergie: Bisher habe ich noch nicht das richtige Drehbuch bekommen. Ich will keine Rolle annehmen, nur weil ich einen Namen in der Musikindustrie habe. Ich möchte eine Rolle, in der ich eine andere Seite von mir zeigen kann.

PRINZ: Privat scheint’s ebenfalls dufte zu laufen. Du musst eine sehr glückliche Frau sein.
Fergie: Momentan vereine ich einfach das Beste aus zwei Welten. Meine Karriere läuft prima, darüber hinaus habe ich ein großartiges, erfülltes Privatleben. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, den Hunden und natürlich meinem Freund – ich meine: Verlobten! Ich muss mich noch an die Bezeichnung gewöhnen …

PRINZ: Keine Sorge, das wird noch. Wie schaffst du es, alles unter einen Hut zu bringen?
Fergie: Ich versuche, nicht zu viele Dinge gleichzeitig zu machen. Heute zum Beispiel musste ich nicht arbeiten. Da habe ich mit Josh gestern gleich ein romantisches Date vereinbart. Wir streunten durch die Straßen von New York, saßen in einem kleinen Restaurant und bewunderten den Sonnenuntergang.

PRINZ: Dort spielt ja auch „Sex And The City“. Was hat dich bewogen, den Titelsong zum Film beizusteuern?
Fergie: Ich habe mir früher jede Folge mit meiner Mutter bei einem Glas Wein angeschaut. Und ich habe eine private Vorführung des Films bekommen, bevor ich den Song aufnahm. Er ist großartig! Jeder, der die Serie liebt, wird auch den Film lieben.

PRINZ: Na, und in welcher der Damen erkennst du dich wieder?
b Vielleicht am ehesten in Carrie. Aber eigentlich bin ich wohl eher eine Kombination aus allen – bis auf die prüde Charlotte, natürlich!

Interview: Sascha König