„Immer wenn wir traurig waren, hörten wir die Smiths“, hat Farin Urlaub mal gesungen. Da kannte er die Editors noch nicht. Die Band hat mehr Melancholie als französische Autorenfilme. Tom Smith singt über Liebe und Tod, drumherum prasseln Wave Gitarren wie Wärmegewitter. Im Vergleich zum Debütalbum klingen die Songs hymnischer, allen voran „The Weight Of The World“ und „Smokers Outside The Hospital Doors“, das Coldplay auch nicht besser hingekriegt hätten. Wenn schon traurig, dann so.