Es tutet und röhrt, blubbert und quäkt. Ein Björk Album wird man niemals nebenbei beim Abwasch hören, und auch „Volta“ ist wieder ein Klangkunstwerk für Freunde anspruchsvollzäher Pop-Mathematik geworden. Zu stotternden und stolpernden Beats gesellt sich hier die Stimme von Antony (Antony And The John-sons), der klingt wie eine verschnupfte Walrossdame. Neben Musikern aus Mali und China hat sich sogar Timbaland in die bunte Künstlerschar eingereiht, die „Volta“ zu einem sperrigen, aber großen Soundkaleidoskop macht, das fiept, blinkt, rumpelt
und quiekt.