59. Internationale Filmfestspiele
Es ist wieder soweit: Die Berlinale zeigt zehn Tage lang Filmhighlights von Filmemachern aus rund 90 verschiedenen Herkunftsländern. Diese große Auswahl macht die Internationalen Filmfestspiele zu einem Publikumsmagneten und zu einem der beliebtesten Events des Jahres. Die Berlinale 2009 wird mit dem Thriller „The International“ von Star-Regisseur Tom Tykwer („Das Parfüm“, „Lola rennt“) eröffnet.

Die Themen der diesjährigen Berlinale sind gewohnt vielseitig. Aber dank des ausführlichen Programms, können auch weniger versierte Filmfreunde und Berlinale-Besucher den Weg durch den Film-Dschungel finden. Das öffentliche Programm zeigt rund 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate. Das Panorama zeigt vorwiegend nichtkommerzielle Independent- und Arthouse-Filme mit Mut zur Kontroverse. Die Reihe Generation richtet sich ans ganz junge Publikum und präsentiert Filme, die die Welt aus Sicht von Kindern und Jugendlichen betrachten. Die Perspektive Deutsches Kino setzt ihren Schwerpunkt auf den deutschen Filmemachernachwuchs, zeigt spannende Neuentdeckungen und vielversprechende Abschlussarbeiten von Filmhochschulstudenten, die sonst kaum eine Chance auf ein großes Publikum hätten. Ein geschärfter Blick auf „entfernte“ Filmländer und experimentelle Formen filmischer Möglichkeiten kann man bei den 28 Kurzfilmen der Berlinale Shorts genießen.

Die Retrospektive rückt diese Jahr unter dem Titel „70mm – Bigger than Life“ die Wirkungskraft der Breitbandfilme in den Vordergrund. Insgesamt 22 Langfilme umfasst das Programm, die den Gästen die Historie und die Besonderheiten des Formats näher bringen soll. Beim Berlinale Talent Campus haben junge Nachwuchsfilmemacher die Chance mit anderen Filmschaffenden auf einem hohen Niveau zusammenzuarbeiten und Kontakte zu knüpfen und das kulinarische Kino beschäftigt sich mit dem Essen als Akt der Geselligkeit. In zahlreichen Dokumentationen geht es um Nahrung, Gesundheit und Umwelt. Die Hommage geht dieses Jahr an Maurice Jarre.