Schon 1978 nahm sie ihr Debütalbum auf, gewann 1994 den ersten von mittlerweile drei Grammys und blieb doch immer ein Geheimtipp unter Musikerkollegen – bis 1998:Mit ihrem Album „Car Wheels On A Gravel Road“ stieg Lucinda Williams in den Songwriter-Olymp auf, wo sie irgendwo zwischen Emmylou Harris und Stevie Nicks ihren Platz gefunden hat. Einst dem Country verbunden, inszeniert Williams sich auf dem neuen Album „West“ als rauchigphlegmatische Sirene düsterer Folkrock-Epen, die im Midtempo gefangen und für gedankenschwere
Nächte gemacht scheinen.