„Für mein neues Album bin ich so tief in mich gegangen wie noch nie“, verrät Lou Rhodes. Einst stand sie mit ihrer Band Lamb für elektronischen Songwriterpop und liebte das Scheinwerferlicht. Heute hat sich die zweifache Mutter zurückgezogen aufs Land, wo sie ihre Songs schreibt. Die zweite Soloplatte lebt größtenteils von ihrer warmen Stimme und zartem Saitenspiel. Nur gelegentlich üben Schlagzeug- Rhythmen bedächtig Druck aus, und Streicherarrangements laden die Atmosphäre dramatisch auf. Ein intimes Emotionsspektakel, bei dem die Britin ihre Seele unverfälscht sprechen lässt.
Michael Leuffen