Nur Familien und ältere Leute: New Yorks Upper Westside ist nicht seine Welt. Darum hat Moby sein Haus am Central Park verkauft und wohnt jetzt wieder in Little Italy. „In diesem Viertel treffen die verschiedensten Kulturen aufeinander. Das fasziniert mich.“ Und natürlich gibt es jede Menge Clubs. In einigen arbeitet er als DJ, in anderen tanzt der 42-Jährige die Nächte durch: „Dabei habe ich Dance-Musik neu entdeckt.“ Die Konsequenz: weg mit den Gitarren. Mit „Last Night“ nahm der bekennende Optimist ein eklektisches Konzeptalbum auf, das eine New Yorker Partynacht widerspiegeln soll: „Meine letzten CDs waren ja melancholisch. Diesmal wollte ich positiver rüberkommen.“ Das ist ihm gelungen.
Dagmar Leischow