Erstaunlich, wie das New Yorker Trio aus den gleichen sechs Akkorden immer wieder tolle Songs zaubert. „Lucky“ zeigt, wie sich der ewige Geheimtipp des amerikanischen Collegerock inzwischen mit intelligenten Gitarrennummern akustischer Färbung zum kultivierten Indiepop-Act entwickelt hat. Mehrstimmiger Gesang, griffige Refrains, eine deftige Blaskapellenüberraschung und Gäste wie Ben Gibbard von Death Cab For Cuties und Long- Winters-Sänger John Roderick machen das Album zum Glücksgriff für alle Gelegenheiten: Party, Verkehrsstau, Winterabend.
Stefan Woldach