Carmel McKisco arbeitet in einer Bar voller Wahnsinniger. Ihr persönliches Getränk hat sie bislang ebenso wenig gefunden wie ihren Platz im Leben. Sie sehnt sich nach jemandem, der ihr sagt, wer sie ist – doch zu ihrer Umgebung geht sie auf Distanz: „Die Menschen sollten lernen, mehr Zeit in ihren Köpfen zu verbringen; sie sollten mit sich selbst zurechtkommen.“ Die Autorin selbst scheint gut mit sich zurechtzukommen. Riley lebt wie ihre Protagonistin Carmel in Manchester, schreibt Bücher und arbeitet in einer Bar. Dass ihr mit gerade mal 22 Jahren veröffentlichtes Debüt die Kritiker durchweg begeisterte, hat Riley kaum überrascht: „Der Roman ist eben gut gemacht.“