Das Gegenteil von Trailer Trash

Cool Caravaning – das ist der Gegenentwurf zum „Campingplatz Bonanza“ an der Ostsee. Statt Vorzelt mit Blümchenmuster erwarten einen Wohnwagen mit ebenso hochwertigem Interieur wie in Boutiquehotels. In den Love Lane Caravans an der Küste Cornwalls etwa hängen Kronleuchter an der Decke und Samtvorhänge in den Fenstern. An Coolness kaum zu überbieten sind die silberglänzenden Wohnwagen in Europas einzigem Airstream Retro Trailer Park am Fuße der Pyrenäen in Frankreich. In den aus den USA importierten Wohnwagen aus den 70er-Jahren übernachtet man mal in „Studio 54“-Ambiente oder fühlt sich dank Plattenspieler und Bandfotos an den Wänden in die Zeit von The Doors und Jimi Hendrix versetzt.

>> Wohnwagen mit extravagantem Innenleben

Auf der nächsten Seite: Traumlocations mit Jurten


Glamouröses Nomadenleben

In Jurten muss man nicht hineinkrabbeln wie in ein Zelt, man kann aufrecht in ihnen stehen. Sie halten Stürmen stand, und die Luft zirkuliert besser als in manch stickigem Hotelzimmer. Was sich in der Mongolei über Jahrhunderte bewährt hat, funktioniert auch in den Schweizer Bergen, in der Vulkanlandschaft Lanzarotes und in den grünen Hügeln Portugals. Dort wurden Jurten-Camps aufgeschlagen, deren Unterkünfte mit handbemalten Schränken, Tischen und bequemen Betten ausgestattet sind. Sie bieten den gleichen Komfort wie Hotels – nur, dass sie mitten in der Natur liegen, oft an spektakulären Orten wie auf Hochplateaus in den Alpen, an wilden Flüssen oder inmitten von Olivenbäumen auf Landgütern.

>> Traumlocations mit Jurten

Auf der nächsten Seite: Romantik auf vier Rädern


Romantik auf vier Rädern

Hier ist es schön, hier will ich bleiben. Wohnmobile bieten die Freiheit, spontan dort anzuhalten, wo es einem gerade gefällt. Nur schade, dass die meisten Camper alle gleich langweilig-funktional eingerichtet sind. Und gut zu wissen, dass es auch Modelle gibt, in denen man der Eintönigkeit entfliehen kann. In den Tonke-Campern aus Holland fühlt man sich fast wie auf einer Luxusjacht: Die Einrichtung ist aus Mahagoniholz. In den VW-Bussen „Woodstock“ oder „Love & Peace“ von Berlin Bulli tritt man eine Zeitreise in die 70er-Jahre an. Lauschig für frisch verliebte Pärchen ist der umgebaute Pferdetransporter „The Lovestruck“ in England. Er sieht mit seinem Schornstein und den Blümchengardinen aus wie die Luxusvariante von Peter Lustigs „Löwenzahn“-Bauwagen und steht zwar unverrückbar, doch nicht minder romantisch inmitten eines Blumenfelds.

>> Besondere Wohnmobile für die Tour

Auf der nächsten Seite: Luxuriöse Zelte


Luxuriöse Zelte

Für den einen bedeutet Zelten Freiheit und Einklang mit der Natur. Andere denken mit Grauen an Krabbeltiere, verbogene Zeltstangen und harte Isomatten. Zum Glück gibt es luxuriöse Alternativen zu Iglu- und Steilwandzelt, die selbst Campingskeptiker überzeugen: geräumige Safarizelte in der Auvergne in Frankreich zum Beispiel oder futuristische „Ekopods“ in Cornwall. Die hat der Engländer Simon Cathcar erfunden, um, wie er sagt, endlich „Komfort und Naturerlebnis in Einklang zu bringen“. Ein Wunsch, der in allen hier gezeigten Unterkünften in Erfüllung geht. Denn Zelten muss ganz und gar nicht bedeuten, sich über Ameisen in der Marmelade zu ärgern oder schweißgebadet zwischen überhitzten Nylonwänden aufzuwachen. Man kann dabei auch in einem richtigen Bett schlafen und sich ganz ohne Stress an der Natur erfreuen.

>> Zeltunterkünfte auf einen Blick