Sänger Caleb sieht noch immer aus wie eine Grunge Version von Legolas und kreischt, als hätte er sein bestes Stück im Reißverschluss eingeklemmt. Was sich geändert hat: Das dritte Album der „Southern Strokes“ aus Tennessee eignet sich nicht mehr für den Indie Dancefloor. Es hört sich eher nach einer Jam-Session an, bei der die Band mal in Richtung Pixies und dann in Richtung Lynyrd Skynyrd driftet und dabei vielseitiger, roher, aber auch ruhiger als auf den Vorgängern klingt. Staubiger Wüstenrock von un übertrefflicher Coolness.