Dieses Album sollte laut gehört werden. Ein Rat schlag, der angesichts der bisherigen Alben von Sänger Conor Oberst befremdlich erscheint. Aber auf „Cassadaga“ steht eben nicht mehr ausschließlich der junge Songwriter im Mittelpunkt. Die Band hinter und neben ihm spielt virtuosen Countryrock mit Betonung auf der letzten Silbe und ist dabei mindestens so präsent wie Obersts bittere und apokalyptische Texte. Dass Oberst sich selbst so zurücknimmt, ist ungewohnt, aber nicht befremdlich. Banddemokratie hat Einzug gehalten bei den Bright Eyes.