Hawkeys „aufblasbare Landschaften“ sind von sternnasigen Maulwürfen, Miniaturschafen und Pferden aus Chrom bevölkert. Die Gedichte lesen sich wie kleine Erzählungen aus einem fantastischen Reich, in dem die Schwerkraft Zwergenwerk ist und in den Bäumen eine Klospülung rauscht. Mit Steffen Popp und Uljana Wolf hat der in Brooklyn und Berlin lebende Lyriker zwei fabelhafte Übersetzer an seiner Seite: Ihre Übertragungen ins Deutsche greifen Christian Hawkeys Ton gekonnt auf und brechen eine Lanze fürs zweisprachige poetische Abenteuer.