Wenn es in China Haare regnet und den Menschen Federn aus den Poren wachsen, ist man in der Welt von Matthew Sweeney verloren. Der 56-jährige Ire verfasst Lyrik von geradezu jugendlicher Wucht. Seine Gedichte sind kritisch und handeln von alltäglichen Dingen und Gefühlen, deren Sog sich der Leser nicht entziehen kann. Die oftmals überraschenden Wendungen in Sweeneys tragikomischen Geschichten hinterlassen eine grüblerische Stimmung. Zweisprachige Ausgabe, Nachwort und Übersetzung von Jan Wagner.