Freitag war es soweit: Für das Projekt „24h Berlin“ wurde in Berlin gedreht, was das Zeug hielt. 80 Kamerateams – angeführt von illustren deutschen Filmemachern wie Romuald Karmakar («Der Totmacher»), Andres Veiel («Black Box BRD») – wollten „einen ganz gewöhnlichen Tag in Berlin“ einfangen. Außerdem konnte jeder seine eigenen Filme drehen und hochladen oder an sogenannten „Talkpoints“ von seinem Alltag erzählen. Die Super-Doku soll das größte Filmprojekt aller Zeiten werden – und genau ein Jahr später im RBB Fernsehen (der einer der Initiatoren ist) 24 Stunden kommentarlos rund um die Uhr laufen.
Michael Schömburg