Dieses wunderschön bebilderte Buch zeigt die enge Verbindung von Kultur und Esskultur, wie sie nur in Italien gepflegt wird. Schon die Wandmalereien in Herculaneum und die Bodenmosaiken Pompejis zeugen vom Appetit der alten Römer. Renaissance und Barock pflegten die Darstellung von Lebensmitteln in prächtigen Natura-morta-Bildern, Modigliani und Carra begeisterten im 20. Jahrhundert die internationale Kunstwelt mit ihren Stillleben.

Auch Theater, Literatur, Musik, Film huldigen der italienischen Küche – selbst die Mafia assoziiert die Freiheit schon mal mit einem Teller Spaghetti. Und weil Essen in Italien nicht nur Nahrung ist, sondern auch ein Lebensgefühl, gibt es weltweit auch für alle Exilitaliener Pizza Napoli, Spaghetti puttanesca und Gnocchi al pomodoro. Das »Kochbuch für die Freunde der italienischen Oper« enthält etwa 100 Rezepte aus verschiedenen Regionen Italiens und zahlreiche Menüfolgen.