Laura Veirs sang bereits mit den Decemberists, wäre die perfekte Frontfrau für jede Indieband und ist dennoch die geborene Solokünstlerin. Ihre Stimme impliziert kindliche Unschuld ebenso wie reflektierte
Weisheit, sie kann rühren und trösten, sie wickelt die Zuhörer unmerklich in seidene Fesseln. Diesmal hat Veirs den Fokus mehr auf ihre Mitmusiker gelenkt als auf ihren vorigen Alben. Zwei Songs verstärkt ein Chor, die Instrumentierung ist teils dichter als erwartet, dennoch strahlt die Sängerin stets im Mittelpunkt.