Stephen King hat es so formuliert: „Ich sage nicht, dass Ryan Adams Amerikas bester Songwriter ist, ich sage aber auch nicht, dass er’s nicht ist.“ Fest steht, dass Adams derjenige mit dem größten Output ist. Seit dem legendären „Heartbreaker“ im Jahr 2000 hat er jedes Jahr mindestens ein Album veröffentlicht. Auf „Cardinology“ ist der Sound seiner Hausband The Cardinals dominanter als je zuvor. Wie gewohnt schießen die Songs aus der Hüfte ins Herz, wenn auch einige Stücke wie „Magick“ seltsam blutleer bleiben. Ein Fall von Stagnation auf höchstem Niveau – bei diesem Release-Rhythmus verzeihlich.
Tim Sohr

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