Kennen Sie den großartigen Song von Marlene Dietrich?

Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre,
ich bin doch zu schade für einen allein.
Wenn ich jetzt grad dir Treue schwöre,
wird wieder ein anderer ganz unglücklich sein.
Ja, soll denn etwas so Schönes nur einem gefallen,
die Sonne, die Sterne, gehör’n doch auch allen.
Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre,
ich glaub, ich gehöre nur mir ganz allein.

Vivat, vivat! 🙂

Natürlich könnte ich Ihnen jetzt herzzerreißende Geschichten über eine tragische Liebe erzählen, die ich nicht verwinden kann, aber für solche Sentimentalitäten haben Sie diese Kolumne ja nicht angeklickt. Deshalb will ich’s mal anders formulieren…

Liiert oder z’samm sein. Einen Freund oder Mann haben. Bei allen guten Geistern, was täte ich mit dem?

Familienbesuche bei Muttern?
Die meine giert zwar schon längst nach dem obligaten Erzeuger Ihrer Enkelkinder, aber da geht’s ihr auch mehr um das Ergebnis, als um den Herrn der Schöpfung. Gut, deswegen also nicht.

Einsame Stunden übertauchen?
Da mach ich’s mir lieber selber, bevor ich mir anhören muss, dass ich mich nicht adäquat öffne! Nun, mit dem Öffnen hab ich ja kein Problem, solang’s bei meinen Körperöffnungen bleibt. Das somit ebenso wenig.

Gemeinsam Einkaufen gehen?
Ob H&M, Merkur oder Ikea – Immer wieder gern gehört: „Ich hab dir g’sagt, wir kaufen den Dreck nimma! Ma, du bist z’deppat zum Sch…“ Nein, danke!

Sex mit Gefühl haben?
Will man das? Und wie oft will man das? Und wie lang geht das?

Nein, verzeihen Sie, ich kann nicht mehr, dieses Thema nimmt mich zu sehr mit. Sie sehen mich förmlich am Boden…rücklings…die Hand am Abzug… rrrrrrrrrr … jaja, vibrier du nur schön … alles ist gut!

Nein, ich habe keinen Mann und ich möchte auch (einstweilen) keinen. Seien Sie versichert, ich bin sicherlich keine „dreckige Schlampe“ (danke, Peter!) – außer, Sie wollen mich so sehen. 😉 Und eigentlich hab ich ja einen Mann. Immer wieder mal – der perfekte Mann für die perfekte Stunde! Ja! Und da gibt’s wirklich nur den einen. Echt!

Das finden Sie seltsam? Ich habe mich erkundigt:

Wenn Männer unterschiedliche Sex-Partnerinnen haben, nennt man das Satyriasis. Schön, klingt dennoch wie eine Hautkrankheit und bringt’s ja manchmal auch mit sich. 😉
Bei Frauen kriegt’s den widerlichen Beigeschmack einer Nymphomanie. Obwohl, griechische Nymphen sind doch a) wunderschön, b) klug und c) nie zu bändigen. Das kenn ich zumindest aus der TV-Serie XENA so. Da bin ich gern eine Nymphomanin. 😉
Beim Wort Promiskuität kriegen handwerklich begabte Männer leider meist keinen hoch, deshalb sollte frau sich damit mal nicht schmücken. Oder wussten Sie gar, was es bedeutet? 😉
Und dann gibt’s da Hypersexualität. Das find ich schon ansprechender. Ich würd sogar sagen, das beschreibt die Sache am aller besten. Definiton gefällig? Als Hypersexualität wird in der Medizin, der Klinischen Psychologie und Sexualwissenschaft ein gesteigertes sexuelles Verlangen bzw. sexuell motiviertes Handeln bezeichnet, das unterschiedlichste Ursachen haben kann. (Quelle: Wikipedia)

Ich bin also single, hypersexuell und glücklich! Wollen Sie mehr wissen? 😉