Als Dave Eggers ein Kind war, erhielt seine Familie regelmäßig Briefe eines gewissen Timothy McSweeney. Der ominöse Verwandte forderte Familientreffen, zu denen es nie kam. Jahre später setzt Eggers dem Unbekannten ein originelles Denkmal: Das Literaturmagazin „McSweeney’s“ war ursprünglich für Geschichten geplant, „die von der Großfamilie anerkannter Literatur verstoßen waren“. Eine Plattform für Schreiber, die damals niemand lesen wollte. Heute gilt es als Sprachrohr der amerikanischen Literaturavantgarde. Der auf Deutsch erschienende Reader versammelt Storys großer Autoren wie Zadie Smith, A. M. Homes und David Foster Wallace.