Der Charme des 28-Jährigen Heath Ledgar (Heathcliff Andrew Ledger) war unumgänglich. Ob als heißblutiger Ritter in „A Knight’s Tale“ oder als Teenieschwarm in „10 Things I hate about you“ – wo immer er auftauchte, verdreht er den Frauen den Kopf. Mit seinem Ausdruck, seinem Blick und seinem unverkennbaren jugendlichen Charisma begeisterte er weltweit das Filmpublikum. Nach dem Oskarprämierten Meisterwerk „Brokeback Mountain“, in dem Ledger den schwulen Cowboy Ennis spielt, musste selbst ein Großteil der männlichen Fans eingestehen: Heath Ledger war einer der begehrenswertesten Schauspieler Hollywoods. Doch sein Tod kam zu früh und völlig unerwartet.

Der gebürtige Australier war drei Jahre mit der amerikanischen Schauspielerin Michelle Williams verheiratet, die er 2004 bei den Dreharbeiten zu „Brokeback Mountain“ kennengelernt hatte. Aus dem Paar auf der Leinwand wurde schnell das geheime Traumpaar in Los Angeles, das ohne viel Trubel oder Skandale lebte und sich abseits jeden Hollywood-Glamours um die zweijährige Tochter Matilda Rose kümmerte. Da Paar trennte sich jedoch im August 2007.

Zu seinen letzten Filmprojekten gehörte die Verfilmung des Lebens von Bob Dylan (I’m Not There), der von jeweils sechs verschiedenen Darstellern verkörpert wurde (u.a. Richard Gere, Cate Blanchett) und im Februar in die deutschen Kinos kommt. Es wird keine freudige Premiere sein, denn auf dem roten Teppich wird Heath Ledgers scheues Lächeln leider nie wieder zu sehen sein.

Anja Greszik