Überraschung Nummer eins: Der gestrige „Tatort“ hatte tatsächlich mehr Zuschauern als Tommy am Samstag mit seinem „Wetten, dass..?“ (10,1 beziehungsweise 9,7 Millionen).

Dabei war der gestrige „Tatort“ aus Münster – Überraschung Nummer zwei – gar nicht gewohnt komisch, sondern düster und verstörend. In „Wolfsstunde“ ging es um das heikle Thema Vergewaltigung – und der Zuschauer bekam einige heftige Szenen serviert. Selbst die sonst so humorvoll inszenierte Beziehung zwischen Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Gerichtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers) war von Spannungen und Kontroversen geprägt. Trotz neuem Konzept feierte man also den „Tatort“-Quotenrekord des Jahres und durchbrach erstmals seit März 2005 wieder die 10-Mio.-Grenze.

Da stellt sich doch die Frage: Quo vadis Münster-„Tatort“?
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