WEIHNACHTEN KULTURAUSTAUSCH ÜBEN
Bescherung unterm Drehspieß
Zwar hat der Döner an sich nicht viel mit türkischer Küche gemein, dennoch hat der Fleischspieß viel zum gegenseitigen Verständnis der Kulturen in unserem Land beigetragen. Zum Fest der Nächstenliebe ist es also angebracht, den deutsch-türkischen Lieblingssnack einmal ganz bewusst zu genießen. Der freundliche Dönerbuden-Chef um die Ecke wird sich am umsatzschwachen Heiligabend bestimmt über Besuch freuen.
Nette Geste: Bockwurst mit Kartoffelsalat mitbringen und in einer Tupperdose mit Schleife über den Tresen reichen.

Mit Australiern und Holländern die Hauptstadt unsicher machen
Hostels und Jugendherbergen sind Treffpunkte kontaktfreudiger Alleinreisender aus aller Welt. Viele Hostels haben über Weihnachten geöffnet und bieten Specials an. Das „East-Seven“ in Berlin zum Beispiel: „Hier ging es in den vergangenen Jahren über Weihnachten immer nett und besinnlich zu. Viele Traveller treffen sich in der Lounge und ziehen später noch um die Häuser“, berichtet Herbergschef Jörg Schöpfel.
(www.eastseven.de, 10 Euro/Nacht).
Im „Baxpax Downtown“, ebenfalls in Berlin-Mitte, stehen Kaminzauber und Julklapp auf dem Programm.
(www.baxpax.de, 15 Euro/Nacht)

Völkerverständigung auf fremden Sofas
„Couchsurfing“ heißt eine kommunikative Reisevariante, bei der Menschen aus aller Welt ihr Sofa kostenlos als Schlafgelegenheit anbieten. Im Forum berichten Teilnehmer davon, wie sie Weihnachten bei einer Familie in Trinidad verbracht haben. 600 000 Mitglieder auf der ganzen Welt laden auf ihre Couch ein. (www.couchsurfing.com)

PRINZ Reporterin Aileen Tiedemann testete Couchsurfing und flog nach Palma. Ihren Erfahrungsbericht finden Sie hier.